15. Mai 2016
Stationäre Toupoints gür Online-Händler
Stationäre Touchpoints werden immer wichtiger für Pure Online-Player

Seit Jahren wird uns prophezeit, dass das Internet den klassischen Handel mit Aussendienst-Vertriebsstruktur überflüssig machen wird. Wie so oft heißt es: Kunden lieben die bequeme Art des Online-Einkaufens. Trotzdem reiben wir uns verwundert die Augen, wenn wir auf einmal sehen, dass Pure-Online Player wie „Amazon“, „Apple“, „Zalando“ etc. Verkaufsstandorte in den Städten eröffnen.

Stationäre Touchpoints sorgen für Qualität

Was ist die Motivation? Es scheint wie so oft im richtigen Leben zu sein, dass auch der Online-Handel Orte der Begegnung braucht. Je mehr die Digitalisierung unseren Alltag bestimmt, umso wichtiger werden für Kunden die Erfahrungen, mit wirklichen Ansprechpartnern zu sprechen, persönlich direkt vor Ort von seinem Kundenberater betreut zu werden oder schlicht Produkte persönlich zu erleben. Nur so werden Kundenbeziehungen eng geknüpft und Produktangebote bzw. Dienstleistungen als Marken besonders erlebbar.

Auf die richtige Strategie kommt es an

Wie immer kommt es auch im Medizinprodukte-Handel auf die richtige Mischung der einzelnen Online- und Offline-Vertriebsstrategien an. Hier die richtige Abstimmung zwischen Online- und Offline-Marketingstrategie zu finden, macht den eigentlichen Mehrwert in der Kundenbeziehung durch eine besondere Customer-Experience auf allen Touchpoints aus. Darüber hinaus sorgt sie auch dafür, dass kein Kunde auf seiner Customer-Journey durch fehlende Produkt- bzw. Beratungsangebote das Angebot eines Mitbewerbers nutzt.